Terminkalender

Kunst der Revolte // Revolte der Kunst


Ausstellung RWG Ausschnitt 1

8. März - 5. Mai 2018

Als Ort der legendären Student*innenbewegung ist der Campus Bockenheim der Frankfurter Uni längst ins kollektive Gedächtnis eingegangen. Vergessen ist jedoch, dass er in den 60er Jahren auch Schauplatz einer ästhetischen Revolte war. Hier entwickelte sich in Auseinandersetzung mit Vertretern der Frankfurter Schule kritisches Bewusstsein, das in kollaborativen, künstlerischen Experimenten seinen Ausdruck fand.

Die Ausstellung beleuchtet 50 Jahre nach ‘68 die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer Praxis und politischem Aktivismus in Frankfurt. Mit dem Fokus auf die lokale Kunstszene und emanzipatorische Initiativen vor und nach 1968 widmet sie sich bislang weniger beachteten Akteuren der 68er-Bewegung(en). Sie erweitert die Perspektive auch um einen feministischen und dekolonialen Blickwinkel und bezieht Gegenwartskunst mit ein.

In der Ausstellung präsentierte Arbeiten jüngerer Künstler*innen zeigen, dass die damals erprobten Formen von Selbstbestimmung, kritischer Intervention, solidarischem Miteinander und Kollaboration längst nicht erschöpft sind, sondern in der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Missständen mit Alternativen und Widerstand reagieren.

Künstler*innen: Claudia von Alemann, Thomas Bayrle, Bazon Brock, Jonas Englert, Harun Farocki, Frankfurter Hauptschule, Karina Griffith, Barbara Klemm, Alexander Kluge, Anna McCarthy, Charlotte Moorman und Nam June Paik, Outside The Box, Profis, Radio Good Morning Deutschland, Hartmut Rekort, Peter Roehr, Jörg Thums, Abisag Tüllmann, Realism Working Group, Inge Werth, Wolf Vostell, Holger Wüst, Frauke Zabel u.a. Kuratorinnen: Michaela Filla-Raquin und Andrea Caroline Keppler.

Weitere Infos unter kunstderrevolterevoltederkunst.de

Öffnungszeiten
Do, 16-20 Uhr, Fr-So, 14-18 Uhr

Ort :  Studierendenhaus, Mertonstraße und Dante 9 (Dantestraße 9)

Veranstaltet vom Offenen Haus der Kulturen e.V., in Kooperation mit dem Universitätsarchiv Frankfurt, der Goethe Universität, der Hochschule für Gestaltung Offenbach sowie dem AStA der Goethe Universität. Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Goethe Universität, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, des Kulturamts der Stadt Frankfurt und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.