Politische Arbeit - ein Ort für Informationen, Gespräche und Debatten

 

In der über 60 jährigen Geschichte stand das Studierendenhaus für die Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Fragen der Zeit, die sich oft im Widerspruch zu den bestehenden Verhältnissen befanden. Für die nahe Zukunft soll die demokratische, emanzipatorische und weltoffene Tradition im Offenen Haus der Kulturen fortgesetzt werden:

Das Haus soll eine Bühne der Debatte für die Frankfurter Stadtgesellschaft, für Menschen in Frankfurt werden, die hier ihre Ideen und Erfahrungen einbringen wollen. Gleichzeitig soll es möglich sein, sowohl wissenschaftliche Diskurse als auch Alltagserfahrungen von weit über den Tellerrand Frankfurts hinaus einzubringen. Der Zugang zu Informationsveranstaltungen, Diskussionen, aber auch Gespräche sollen in einer einladenden und offenen Atmosphäre möglich werden. Angesprochen fühlen sollen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen sozialen, ethnischen und weltanschaulichen Hintergründen. Ein solidarisches Handeln mit Minderheiten auf der Grundlage der Menschenrechte nimmt dabei einen wichtigen Platz ein.

Eine zielgerichtete Informations- und Bildungsarbeit zu den drängenden Themen unserer Zeit wie Ökologie, Soziale Frage, Kriegsgefahr, Migration etc. ist uns wichtig. Zugleich kann ein Austausch über persönliche und gesellschaftliche Fragen beim Musikmachen, nach dem Anschauen von Filmen, beim Gestalten in den Kreativräumen oder einfach nur beim Gespräch im Café oftmals neue Erkenntnis- und Erfahrungsbereiche erschließen.